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Schönere Zähne für die Hochzeit: 7 Tipps

07. Juni 2022

Jede Braut möchte an ihrer Hochzeit wunderschön aussehen und vor Glück um die Wette strahlen. Viele Frauen machen sich deshalb viele Monate vorher bereits Gedanken, welches Kleid sie tragen möchten, wie das Make-up aussehen wird und wer die Kosmetik und Zahnpflege durchführen soll. Gerade letzteres ist ein wichtiger Part in der gesamten Optik. Denn wer gepflegte Zähne hat, lächelt selbstbewusst und wird am Tag der Hochzeit vor Glück nur so strahlen.  

Doch wie bekommt man schönere Zähne? Welche Möglichkeiten gibt es? 

Strahlend schön: 7 Tipps für schönere Zähne

7 Tipps für schönere Zähne zur Hochzeit
Strahlen Sie mit schönen Zähnen mit dem Glück um die Wette I Quelle: unsplash

 

1. Tägliche Zahnpflege für schönere Zähne 

Die gute Nachricht ist: Wir werden alle kariesfrei geboren. Die schlechte Nachricht ist, dass genau deshalb eine regelmäßige Zahnpflege das A und O ist. Denn nur wer regelmäßig seine Zähne putzt, kann sie gesund erhalten. Es wird empfohlen die Zähne zwei- bis dreimal am Tag mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen gereinigt werden. So kann man verhindern, dass an diesen schwer zugänglichen Stellen Karies entsteht. Abgerundet werden sollte die Zahnhygiene mit einem speziellen Zungenreiniger. Er entzieht Bakterien den Nährboden und sorgt so für einen langanhaltenden, frischen Atem.

2. Schönere Zähne durch regelmäßige Vorsorge gegen Parodontitis

Parodontitis ist eine sehr häufige Erkrankung im Mundraum. Dabei lösen schädliche Bakterien in den Zahnbelägen eine Entzündung des Zahnhalteapparates aus. Zur Vorsorge gegen diese Volkskrankheit zählt neben der täglichen Zahnpflege auch eine gezielte Prophylaxe in der Zahnarztpraxis. Viele Patienten leiden nämlich unter einer schleichenden Form und wissen dies nicht. Es empfiehlt sich deshalb bei den ersten Anzeichen – wie etwa gerötetem Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten – einen Zahnarzt aufzusuchen. 

3. Schönere Zähne mit einer professionellen Zahnreinigung

Eine professionelle Zahnreinigung ist wie eine Tiefenreinigung für die Zähne. Es empfiehlt sich, diese zwei bis vier Mal pro Jahr durchführen zu lassen. Speziell ausgebildete Dentalhygienikerinnen oder Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentinnen gehen allen Belägen und Rückständen wie Zahnstein auf den Grund. Mit dem sogenannten “Airflow-Gerät” können auch hartnäckige Ablagerungen am Zahnfleischrand entfernt werden. Die Hochglanz-Politur und Fluoridierung am Ende der Behandlung sorgt dann für ein strahlendes Ergebnis.

4. Zahnaufhellung durch professionelles Bleaching

Um innerhalb kürzester Zeit schönere Zähne zu bekommen, ist ein professionelles Bleaching eine gute Möglichkeit. Durch den Einsatz von frequenzoptimierten Bleaching-Lampen und hochdosierten Bleaching-Gelen wird schnell ein toller Effekt erzielt. Wichtig ist, dass die Zahnaufhellung in einer Zahnarztpraxis nach ausführlicher Beratung und Untersuchung des Gebisses durchgeführt wird. Die Bleaching-Gele für den Hausgebrauch (Homebleaching) sind wesentlich niedriger dosiert und erzielen nicht dieselbe Wirkung wie eine zahnärztliche Bleaching-Behandlung (In-Office-Bleaching). 

5. Veneers und Aligner als Hilfsmittel für schönere Zähne

Viele Menschen leiden unter Fehlstellungen ihrer Zähne. Diese “unrunde“ Optik stört die Betroffenen häufig. Doch es gibt effektive Hilfsmittel, um die Zähne optisch oder tatsächlich gerade zu rücken. Veeners sind hauchdünne Keramik-Verblendschalen, welche die Form und Farbe der Zähne ästhetisch korrigieren. Alternativ können Veneers aus Komposit schichtweise direkt auf den Zahn aufgebracht werden. Aligner sind individuell angefertigte, dünne Kunststoff-Schienen. Sie werden im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung benutzt, um Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Beide Möglichkeiten sind effektive Hilfsmittel für schönere Zähne.

6. Färbende Nahrungsmittel vermeiden

Auch Nahrungsmittel und Getränke haben einen Einfluss auf das Aussehen unserer Zähne. Kaffee, Rotwein, Schwarztee, grüner Tee und Nikotin verfärben die Zähne häufig gelblich. Darum ist es wichtig, auf “zahnfreundliche” Nahrungsmittel zurückzugreifen. Kräutertee oder Wasser sind die idealen Getränke für schönere Zähne in strahlendem Weiß. Vor allem nach einem frischen Bleaching ist eine sogenannte “weiße Diät” sinnvoll, damit das Bleachingergebnis länger anhält. 

7. Richtiges Make-up wählen 

Gerade am Tag der Hochzeit möchte eine Frau ihre Vorzüge durch ein passendes Make-up perfekt in Szene setzen. Dabei spielt die Lippenstiftfarbe eine große Rolle. Denn je nachdem, welchen Unterton der Lippenstift mitbringt, können die Zähne gelblicher oder weißer aussehen. Unterschieden wird dabei zwischen Lippenstiften mit blauen oder gelben Untertönen. Darum bietet sich eine professionelle Make-up-Beratung an, um herauszufinden, welche Lippenstiftfarbe die Zähne am meisten zum Strahlen bringt.  

Quellen: 

  • Das Gesundheitsportal medondo.health
  • Van der Geld P, Oosterveld P, Van Heck G, Kuijpers-Jagtman AM. Smile attractiveness. Self-perception and influence on personality. Angle Orthod. 2007 Sep;77(5):759-65.
  • Bonafé E, Rezende M, Machado MM, Lima SNL, Fernandez E, Baldani MMP, Reis A, Loguercio AD, Bandeca MC. Personality traits, psychosocial effects and quality of life of patients submitted to dental bleaching. BMC Oral Health. 2021 Jan 6;21(1):7.
  • S3-Leitlinie (Langfassung): Die Behandlung von Parodontitis. Stadium I bis III. Federführende Fachgesellschaften: Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO), Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Stand: Dezember 2020
  • Zhang Y, Kang N, Xue F, Qiao J, Duan J, Chen F, Cai Y (2021). Evaluation of salivary biomarkers for the diagnosis of periodontitis. BMC Oral Health. 2021 May 17;21(1):266.
  • Broschüre der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK): Mundgeruch?
  • Wu J, Cannon RD, Ji P, Farella M, Mei L. Halitosis: prevalence, risk factors, sources, measurement and treatment - a review of the literature. Aust Dent J. 2020 Mar;65(1):4-11.