Pilze im Mund Foto: Mathew Schwartz, Unsplash

Pilze im Mund? Ansteckend und unangenehm.

10. Januar 2022 | von Dr. Angelika Frankenberger

Wussten Sie, dass es Pilzinfektionen sowohl am Körper, als auch im Mund gibt. Infektionen durch Bakterien und Viren kennen wir alle. Aber auch Pilzinfektionen können sehr unangenehm sein.

Wie behandelt man lästige Pilze im Mund am besten?

Pilze sind weit verbreitet.

Pilze im Mund

Wussten Sie, dass es Pilzinfektionen sowohl am Körper, als auch im Mund gibt. Infektionen durch Bakterien und Viren kennen wir alle. Aber auch Pilzinfektionen können sehr unangenehm sein.

  1. Kann Ihr Zahnarzt Pilze im Mund erkennen?
    Ja, Ihr Zahnarzt kann einen Abstrich machen und den Pilzbefall diagnostizieren.
  2. So werden Sie die Pilze im Mund wieder los.
    Lesen Sie unsere Tipps, wie Sie den Pilzbefall wieder reduzieren können.
  3. Wie erkennt man Pilzbefall im Körper?
    Pilze sind fast überall zu finden und können auch auf Gegenständen, wie zum Beispiel Ihrer Zahnspange, lange überleben.
  4. Muss man mit Mundpilz zum Zahnarzt oder Hautarzt?
    Sie können sowohl zum Zahnarzt, aber auch zu Ihrem Hautarzt gehen, wenn Sie den Verdacht auf einen Pilzbefall haben.

1. Wie kann Ihr Zahnarzt Pilze im Mund erkennen?

Pilzerkrankungen im Mund kommen auf den Schleimhäuten vor. Die Pilze mögen das feucht warme Milieu. Meist sind es Hefepilze. Es sind oft Candida Pilze. Meist sieht man einen weißlichen Belag mit einer rötlichen Begrenzung. Ein wichtiger Fakt ist, dass man diesen Belag abwischen kann. Dies unterscheidet Pilze von anderen Mundschleimhauterkrankungen. Der Zahnarzt nimmt dazu meist ein Wattestäbchen. Dabei fängt es oft an leicht zu bluten. Meist kommen diese Stellen am Gaumen, Zungenrand oder in den Mundwinkeln vor. Pilze im Mund bereiten Schmerzen beim Schlucken, es kommt aber häufig zu Geschmacksstörungen und einem pelzigen Gefühl im Mund.

2. So werden Sie die Pilze wieder los!

Die Behandlung von Pilzen im Mund ist abhängig von Ihrem Alter, der Stelle, der Größe des betroffenen Areal und dem Gesundheitszustand des Patienten.

  • Antimykotika als Gel, Spray, Saft, Tinktur oder Lutschtabletten
  • Professionelle Zahnreinigung, als Einstieg zu einer perfekten Mundhygiene
  • Erneuerung von Zahnprothesen oder Zahnspangen
  • Behandlung von Prothesen und Spangen mit Antimykotikum
  • Wechsel der Zahnbürste und Zungenspatel
  • Bei Kindern: Sauger und Schnuller erneuern
  • Essen von probiotischen Lebensmitteln

Wir empfehlen bei Verdacht auf Pilzen im Mund immer einen Zahn- oder Hautarzt aufzusuchen. Damit eine Verwechslung mit anderen Krankheiten ausgeschlossen ist.

3. Wie erkennt man Pilzbefall im Körper?

Pilze im Mund sind in den meisten Fällen ungefährlich. Sie können aber Karies und Parodontopathien fördern. Bei immungeschwächten Patienten können Sie sich im schlimmsten Fall auf den ganzen Körper ausbreiten. Hier gibt es dann andere Symptome. Die ersten Zeichen für einen Pilzbefall sind Juckreiz, Rötung der Haut und Bildung von Schuppen. Man spricht von Nagelpilz oder Hautpilz. Auch hier sollte man bei Verdacht einen Experten aufsuchen.

4. Muss man mit Mundpilz zum Zahnarzt oder Hautarzt?

Ja, falls Sie das Gefühl haben an Pilzen im Mund erkrankt zu sein, gehen Sie bitte sofort zu einem Arzt. Je früher man die Pilze erkennt und behandelt, um so besser ist es. Meist ist die Behandlung einfach. Wenn die Pilze schlecht auf die Therapie ansprechen, kann das auf eine andere Grunderkrankung hinweisen. Dies kommt manchmal bei Säuglingen, Autoimmunerkrankungen, Krebs und Diabetes vor. Auch hier wird Ihnen der Arzt weiter helfen.

Pilze im Mund können gut therapiert werden.

Pilze können den ganzen Körper befallen.

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